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Ratgeber Augentrockenheit

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Diese Informationen dienen dem Ratsuchenden als allgemeine unverbindliche Unterstützung und können keinen Ersatz für die professionelle Beratung, Behandlung oder Diagnose durch ausgebildete und anerkannte Ärzte darstellen. Lassen Sie sich in gesundheitlichen Fragen von einem Arzt beraten und verändern oder beenden Sie keine Behandlungen eigenständig. Ebenso sollten Sie keine Selbstmedikation durchführen, ohne vorher einen Arzt oder Apotheker konsultiert zu haben.

19. Februar 2015
Weitsichtigkeit oder Hyperopie gehört zu den Fehlsichtigkeiten und zeichnet sich dadurch aus, dass Gegenstände in der Nähe nur unscharf erkannt werden. Das Auge gleicht diese Unschärfe zunächst aus.
  
19. Februar 2015
Weitsichtigkeit ist in der Regel genetisch bedingt und entsteht, weil der Augapfel zu kurz ist (Achsenhyperopie) oder die Brechkraft von Linse und Hornhaut nicht ausreicht (Brechungshyperopie).
  
19. Februar 2015
Die Diagnose Weitsichtigkeit wird von Augenarzt oder Optiker mittels einer sogenannten Brechkraftbestimmung (Refraktionsbestimmung) und der Bestimmung der eventuell benötigten Ausgleichsstärke gestellt.
  
19. Februar 2015
Weitsichtigkeit muss behandelt werden, wenn es zu Sehstörungen kommt oder die permanente Akkomodation Beschwerden verursacht. Brille, Kontaktlinsen oder ein operativer Eingriff sind die Behandlungsmöglichkeiten.
  
07. Januar 2015
Aus der typischen Krankengeschichte ergibt sich die Diagnose Hörsturz. Grundlegend ist der Ausschluss anderer Ursachen für den plötzlichen Hörverlust. Auch die Miteinbeziehung sämtlicher Risikofaktoren ist wichtig.
  

Augentrockenheit macht sich in der Regel bemerkbar durch ein Brennen oder Jucken der Augen. Auch das Gefühl, einen Fremdkörper im Auge zu haben, oder eine Rötung der Augen sind Anzeichen für Augentrockenheit. In den Morgenstunden klagen Betroffene häufig über Schleim- oder Krustenbildung im Auge oder sie haben das Gefühl, ihre Umwelt wie durch einen Schleier zu sehen. Augentrockenheit hat seine Ursachen in einer verminderten Produktion oder mangelhaften Verteilung der Tränenflüssigkeit im Auge. Auch die stoffliche Zusammensetzung der Flüssigkeit kann durch Krankheiten fehlerhaft sein. Tränenflüssigkeit erfüllt zahlreiche Funktionen wie etwa das Feuchthalten der Horn- und Bindehaut oder den Abtransport von Fremdkörpern, Bakterien oder Viren.

Die Entstehung von Augentrockenheit kann viele Ursachen haben. Die häufigste Ursache sind Umwelteinflüsse wie die Arbeit am Computerbildschirm oder eine Belastung der Augen durch Rauch, Staub oder Klimaanlagen. Augentrockenheit tritt auch häufig als Folgeerscheinung anderer Krankheiten auf. So ist sie oft eines der ersten Symptome von Diabetes mellitus oder einer rheumatischen Erkrankung wie dem Sjögren-Syndrom, Lupus erythematodes oder Polyarthritis. Auch die Einnahme bestimmter Arzneimittel wie etwa der Antibabypille, Schlafmitteln, Beruhigungsmitteln oder Beta-Blockern kann Ursache für die Entstehung von Augentrockenheit sein. Bestimmte operative Eingriffe an den Augen oder eine Rosazea-Erkrankung begünstigen ebenfalls die Entstehung von Augentrockenheit.

Träger von Kontaktlinsen müssen genau darauf achten, welche Tränenersatzflüssigkeit sie gegen Augentrockenheit verwenden. So sollten Träger von weichen Kontaktlinsen nur Ersatzflüssigkeit ohne Konservierungsstoffe verwenden, da diese sich in den Kontaktlinsen ablagern und so die Hornhaut beschädigen können. Bei mittelschwerer oder schwerer Augentrockenheit wird vom Gebrauch von Kontaktlinsen abgeraten. In der traditionellen chinesischen Medizin werden Augenprobleme in Verbindung gebracht mit einer Störung der Leberfunktion. Im Winter ist die Raumluft oft trocken und begünstigt so die Augentrockenheit. Schalen mit Wasser oder feuchte Tücher auf den Heizkörpern können Abhilfe schaffen.